Stand: Oktober 2026

Altersvorsorgedepot: Was sich ab 2027 bei der privaten Vorsorge ändert

Die Reform der geförderten privaten Altersvorsorge ist beschlossen. Ab dem 1. Januar 2027 kommen neue Produkte auf den Markt – mit mehr Renditechancen, gedeckelten Kosten und einem größeren Kreis an Förderberechtigten.

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Was beschlossen wurde

Bundestag und Bundesrat haben im Frühjahr 2026 der Reform der privaten Altersvorsorge zugestimmt. Kern ist ein neues, staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot. Die Förderung wird damit für Kapitalanlagen wie breit gestreute ETFs geöffnet – ohne dass eine Beitragsgarantie Pflicht ist. Garantieprodukte bleiben weiterhin möglich.

Laut Bundesregierung sollen die neuen Produkte ab dem 1. Januar 2027 angeboten werden.

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Die wichtigsten Punkte

  • Neue Zulagenlogik: Die Förderung richtet sich stärker nach dem eigenen Sparbeitrag; Kinderzulagen sollen schon bei kleinen Monatsbeiträgen voll fließen.
  • Standardprodukt: Jeder Anbieter soll ein einfaches, kostengünstiges Standardprodukt mit gedeckelten Kosten anbieten.
  • Mehr Förderberechtigte: Auch Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende sollen gefördert werden können.
  • Flexiblere Auszahlung: Neben der lebenslangen Rente sind auch Zeitrenten vorgesehen.
  • Berufseinsteiger: Für einen frühen Start ist ein einmaliger Bonus vorgesehen.

Die genauen Förderbeträge und Bedingungen findest du in den offiziellen Informationen der Bundesregierung (Quellen unten).

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Was mit bestehenden Riester-Verträgen passiert

Bestehende Riester-Verträge laufen unverändert weiter und können weiter bespart werden. Ab 2027 werden aber keine neuen Verträge nach dem alten Modell mehr abgeschlossen. Ein freiwilliger Wechsel in das neue Altersvorsorgedepot soll möglich sein.

Wichtig: Ein Wechsel ist keine Formsache. Bisher erhaltene Zulagen, Kosten, Garantien und dein Anlagehorizont gehören auf den Tisch, bevor du entscheidest.

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Was du jetzt tun kannst

  • Bestehende Riester- und Rentenverträge zusammensuchen und Stand, Kosten und Garantien prüfen.
  • Überlegen, wie viel du monatlich sinnvoll und dauerhaft sparen kannst.
  • Prüfen, ob du nach neuer Rechtslage förderberechtigt bist – das gilt künftig auch für viele Selbstständige.
  • Keine Hektik: Die neuen Produkte starten erst 2027. Eine gute Entscheidung ist wichtiger als eine schnelle.
QUELLEN

Quellen

Dieser Beitrag ist eine allgemeine Einordnung und ersetzt keine individuelle Beratung. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die offiziellen Veröffentlichungen.

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